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Trotz seiner Behinderung ist Erwin Aljukic ein erfolgreicher Schauspieler. Am Samstag war der „Marienhof“-Star Ehrengast auf dem Gnadenhof Chiemgau.
Foto:Anja Hanke

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„Bin kein Opfer mehr“


„Marienhof“ hat Erwin Aljukic bekannt gemacht. Vom Ende der Serie erzählt er auf dem Roten Bankerl.

REDAKTION: Sie geben heute auf dem Gnadenhof Chiemgau Autogramme. Woher kommt Ihr Engagement?
Aljukic: Meine Marienhof-Kollegin Ivonne Polizanno engagiert sich hier schon seit Jahren für den Hof und hat uns gefragt, ob wir nicht mal Lust haben, auch vorbeizuschauen. Und jetzt, wo ich hier bin, bin ich begeistert. Ein toller Ort.

REDAKTION: Sie waren bei „Marienhof“ ja ewig dabei …
Aljukic: Ja, 13 Jahre lang. Unglaublich.

REDAKTION: Ist Ihnen der Abschied sehr schwer gefallen?
Aljukic: Gar nicht. Ich habe kurz vor dem Ende von Marienhof mit einem anderen Projekt angefangen und habe dieses „Aus“ gar nicht so bewusst miterlebt. Doch es ist wirklich schön, meine Marienhof-Kollegen heute mal wieder zu sehen - das erste Mal seit anderthalb Jahren.

REDAKTION: Wo soll es nun mit der Schauspielerei hingehen?
Aljukic: Ich habe zwischenzeitlich ein Theaterprojekt gemacht, aber ich würde einfach gerne Rollen spielen, die Mut machen. Aber ich muss auch sagen, wenn man 13 Jahre lang konstant gespielt hat, ist es auch schön, sich davon mal ein bisschen zu distanzieren, um sich selbst wieder zu finden.

REDAKTION: Sie haben auch Modejournalismus studiert und arbeiten nun verstärkt in diesem Bereich. Aber warum der Schwerpunkt Mode?
Aljukic: Mir ging es nach dem Abitur wie den meisten. Ich fragte mich, was will ich mal werden. Das war noch vor Marienhof. Ich hatte Interesse an Journalismus und Mode. Und eines Tages sehe ich in der Münchner U-Bahn eine Anzeige: „Akademie Modedesign - Hier können Sie Modejournalismus studieren.“ Das war wie ein Wink des Schicksals. Das war meins!

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Anja Hanke 25.07.2012
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