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„Fast wie das Original“
Facettenreich. Stimmenimitator André Hartmann ist Teil des Politiker-Derbleckens auf dem Nockherberg.Was seine Schüler von ihm halten, verriet der 36-jährige Lehrer auf unserem Roten Bankerl.
REDAKTION: Man kennt Sie als Christian-Ude-Imitator, aber begonnen hat Ihre Karriere mit einer anderen politischen Persönlichkeit.
Hartmann: Ja, vor zehn Jahren habe ich mich als Erstes auf Gerhard Schröder spezialisiert. Durch die „Gerd-Shows“, die damals als Veräppelungen im Radio liefen, kam ich auf den Geschmack, das selber zu machen. Aber meine ersten Experimente mit dem humoristischen Fach habe ich schon als Schüler gemacht - und meine Lehrer imitiert. Das kam gut an - bei den Mitschülern (lacht).
REDAKTION: Ist bei Ihren Auftritten Lampenfieber im Spiel?
Hartmann: Überhaupt nicht. Ich bin schon ’ne echte Rampensau.
REDAKTION: Auch als Lehrer? Oder sind Sie in der Schule ein anderer Mensch?
Hartmann: In der Schule bin ich schon anders, aber die beiden Berufe des Kabarettisten und des Lehrers sind ja sehr ähnlich - man muss ständig sein „Publikum“ begeistern.
REDAKTION: Wissen die Schüler von Ihrem „Nebenjob“?
Hartmann: (lacht) Bezeichnen wir es ruhig als Nebenjob - mit der Tendenz zum Stärkerwerden. Ich weiß, dass die Schüler es durch den Nockherberg sehr wohl wahrnehmen und auch toll finden.
REDAKTION: Ein Stimmenimitator lädt ein zum Musikkabarett - was passiert da auf Ihrer Bühne?
Hartmann: Es kommt Musik vor, die zum großen Teil auf Zurufen des Publikums basiert, denn ich liebe es, spontan zu agieren. Dann spiele ich zum Beispiel einen Beatles-Hit, behaupte dann aber, die Originalsprache wäre Schwedisch oder Türkisch - und singe dann auch entsprechend dazu. Zwischendurch melden sich natürlich einige Prominente zu Wort.
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