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Weg mit den Falten

Dr. Jutta Leick aus Traunstein hilft der Schönheit auf die Sprünge: Sie spritzt mit Hyaluronsäure Falten weg - eine prima Alternative zum Nervengift Botox.

TRAUNSTEIN. Der eine kann seine Denkerfalte auf der Stirn nicht mehr ansehen, den anderen stören seine Oberlippenfältchen: Wer sich jung fühlt, der will auch jung aussehen. Die Nachfrage nach Faltenbehandlungen steigt darum seit Jahren. Eine natürliche und verträgliche Methode, die unerwünschten Falten im Gesicht, an Hand, Hals und Dekolleté loszubekommen, ist eine Unterspritzung mit Hyaluronsäure.

„Die Substanz ist der körpereigenen Hyaluronsäure sehr ähnlich”, erklärt Dr. Jutta Leick aus Traunstein. Die Fachärztin für Augenheilkunde bildet sich ständig im kosmetischen Bereich der Faltenbehandlung weiter und ist von der Methode absolut überzeugt. „Im Vergleich zu Botox hat Hyaluron quasi keine Nebenwirkungen”, erklärt die Medizinerin. Während beim Nervengift Botox vorübergehende Lähmungserscheinungen auftreten, kann es bei Hyaluron - die Ärztin bezieht es vom Marktführer „Restylane” - lediglich zu Hautreizungen im Bereich der Injektionsstelle kommen. „Diese bilden sich aber innerhalb kürzester Zeit wieder zurück”, so Dr. Leick.

Die unkomplizierte Behandlung kann quasi in der Mittagspause erfolgen: Die Ärztin trägt zunächst zur Vorbereitung eine betäubende Salbe auf, danach spritzt sie mit einer sehr dünnen Kanüle die Hyaluronsäure direkt unter die störende Falte. Das Gel vermischt sich sofort mit dem Wasser unter der Haut und füllt die Falte auf. „Das Ergebnis ist sofort sichtbar: Die Haut wirkt frischer und gesünder”, sagt die Medizinerin mit Praxis in Traunstein. Natürlich führt sie vor jeder Unterspritzung ein ausführliches Aufklärungsgespräch mit ihren Patienten - die jüngsten sind Mitte, Ende 30, Dr. Leicks älteste Patientin ist 76 Jahre alt.

Die Behandlungskosten halten sich in Grenzen. Wer sich nur die Denkerfalte entfernen lässt, der zahlt 90 Euro. Fürs „Rundumpaket” müssen Patienten um die 400 Euro berappen. Zusammen mit einem eventuell nötigen Auffrischungstermin nach drei bis vier Monaten hält das Ergebnis ungefähr ein Jahr - oder auch länger. „Meine Denkerfalte habe ich mir vor eineinhalb Jahren unterspritzen lassen. Die ist immer noch nicht wieder sichtbar”, so Dr. Jutta Leick.
Die Medizinerin rät, die Behandlung zunächst an einer einzelnen Falte auszuprobieren: „Und wer dann zufrieden ist, kann sich später ja noch andere Falten unterspritzen lassen.” Von Auswüchsen, „wenn man schon zehn Meter gegen den Wind merkt, die hat was machen lassen”, hält auch die Ärztin nichts. Ihr Ziel: anerkennende Äußerungen von Mitmenschen wie „Mensch, siehst du erholt aus”. „Patienten berichten mir immer wieder davon, dass sie genau solche Reaktionen bekommen.”

Sandra Schwaiger 22.09.2009

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