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Bayerische Feuerwerke als leuchtende Hingucker
„Für die Herstellung, den Vertrieb, das Abfeuern, sogar für das Bestellen der Chemikalien braucht man einen Schein“, erzählt er. Doch die Arbeit hinterlässt Spuren. Silbrig glänzen Wagners Hände von den Stoffen, aus denen er die Feuerwerkskörper herstellt. „Alles Handarbeit“, meint er. Beim „Bombenbasteln“ sind der Aufbau und die Anordnung der „Sterne“ wichtig, die später für die „Ahs“ und „Ohs“ sorgen. Möglich sei alles, vom Firmenlogo bis hin zu kompletten Namen in allen möglichen Farben und den verschiedensten Effekten. „Das ist gar kein Problem.“
Thomas Wagner spricht von Schwarzpulver, Kaliumnitrat, Magnesium, Ammoniumperchlorat - der Stoff, der Raumschiffe ins Weltall schießt - und man merkt schnell, chemisches Grundwissen ist das A und O
eines Pyrotechnikers. „Sonst ist man selbstmordgefährdet“, grinst der 46-Jährige. „Aber der Thomas kennt sich bestens aus“, bekräftigt Udo Neumann und zeigt lachend auf Wagners Hände. „Schließlich sind noch alle Finger dran.“
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