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Ein Maisfeld der Superlative



Umrundet wird das Feld von einer Joggingstrecke, die sage und schreibe zwei Kilometer Länge misst. Wieder eine Größe, an der man die Dimensionen der „Mais-Base 2010” erkennt. Und nicht nur die Größe ist ausschlaggebend, sondern auch das Drumherum. Ein wahres Feuerwerk an Veranstaltungen ist im Maisfeld ist geplant: Konzerte, Spiele, Nachtwanderungen, Verlosungen und Workshops bieten Unterhaltung für die ganze Familie.

Muk Heigl platzt fast vor lauter Ideen: So wird es auch „Candle-Mais-Dinner” geben, ein Römer- und Keltenfest und eine Kunstausstellung, an der Walter Angerer der Jüngere aus Siegsdorf und Obings Bürgermeister Hans Thurner samt Gattin Ute Lechner mitwirken. Wer das Labyrinth von oben betrachten will, kann einen Hubschrauber oder Heißluftballon besteigen. „Für Altenmarkt ist das eine große Sache”, ist sich Nik Tapper sicher. „Und auch die Baumburg wird ins rechte Licht gerückt.”
Die beiden Initiatoren erhoffen sich einen Besucheransturm. „30.000 Leute ist nicht unrealistisch”, so Heigl. Wegen der Größe ist sein Maisfeld deutschlandweit in den Medien. Bei nur 1,50 Euro Eintritt für über 14-Jährige rechnet er mit einem Ansturm der Busunternehmen.

Am 21. August wird die „Mais-Base 2010” eröffnet. Bis Ende September, je nach Witterung, sollen die Besucher den natürlichen Vergnügungspark erleben können. Bis dahin gilt es aber noch kilometerlange Stromkabel zu verlegen, Wasserleitungen zu installieren, Bühnen aufzubauen und 120 Mülleimer zu verteilen. Wenn er von seinem Projekt erzählt, wirft Muk Heigl mit Superlativen nur so um sich. Zu Recht. „Das ist einfach mega.“

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Judith Schmidhuber 27.07.2010
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