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In den Freibädern geht es jetzt rund
Die Becken sind dazu voll. Das zu überblicken erfordert von den Schwimmmeistern vollste Konzentration. „Ich wechsle mich mit Kollegen am Wachturm ab”, erklärt Elke Neiber. „Wir gehen abwechseln um die Becken herum.” Auch wegen der starken Sonneneinstrahlung, der die Schwimmbad-Mitarbeiter ausgesetzt sind. „Da hilft nur trinken, trinken, trinken”, so die Schwimmmeisterin.
Fix und fertig ist Alois Kohl abends, erzählt er. Ein ruhiges, dunkles Zimmer brauche er dann zum Runterkommen: Der eine braucht ein Pflaster, andere Schwimmflügel, den nächsten hat eine Biene gestochen oder und er findet seinen Schwimmring nicht mehr. „Die Hitze und die vielen Menschen, die alle etwas von einem wollen - das ist schon anstrengend.”
Ärgern muss sich Elke Neiber über Eltern, die ihre Kinder im Freibad viel zu sorglos behandeln. „Die setzen sie mit Schwimmflügeln ins Becken und gehen dann weg.” Sie appelliert, besonders kleine Kinder doppelt zu behüten: mit Sonnenschutz auf dem Kopf und ständiger Obacht.
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