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In den Freibädern geht es jetzt rund
Freilassing / Traunreut. Einen Besucheransturm erleben zurzeit die heimischen Freibäder. „Nach dem verregneten Juni waren alle froh über die Sonne”, erzählt Schwimmmeisterin Elke Neiber vom Freilassinger Freibad. Jetzt brummt der Laden regelrecht. Bis zu 4.000 Besucher pro Tag sind keine Seltenheit mehr. „Die Hälfte davon sind Salzburger”, so die Schwimmmeisterin.
Auch im Traunreuter Freibad geht es richtig zu, mittlerweile habe es sich aber eingependelt, meint Schwimmmeister Alois Kohl. „An den ersten sonnigen Tagen haben uns die Leute regelrecht überrannt. Jetzt sind die Badeseen wärmer, es verteilt sich dadurch besser.” Nach wie vor seien die Leute dankbar über die Sonne und „heiß” auf das Schwimmbad. Das habe die Besucherflaute im Mai und Juni auch wieder ausgeglichen. „Wir haben letzte Woche schon den 50.000 Besucher geehrt”, so Kohl.
So gut der Andrang fürs Geschäft ist, so groß ist der Stress, dem die Bademeister derzeit ausgesetzt sind. Alois Kohl erzählt von aufgedrehten Kindern, die stolpern, hinfallen, sich verletzen. Von genervten Badegästen, die am Eingang den Eintrittspreis herunterhandeln wollen. „Manche taumeln herum und wirken erschlagen, andere reagieren richtig aggressiv auf die Hitze”, so Kohl. „Es gibt bei dem Wetter einfach mehr Reibungspunkte.”
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