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Das Geschäft mit den Golfschlägern floriert: Mike Klais beliefert im Jahr gut 8.000 Kunden mit Schlägersätzen, die er und seine Mitarbeiter in Chieming herstellen.
Foto:Sandra Schwaiger

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Expansion schwer gemacht


Der Golfschläger-Hersteller „Marken-Golf” will expandieren und kann nicht. Chef Mike Klais sucht seit drei Jahren ein passendes Grundstück - vergeblich.

Chieming. Die Werkstatt in Chieming platzt schon lange aus allen Nähten. Für nichts ist Platz, ständig müssen Mike Klais und seine vier Angestellten improvisieren. Eine nervige Angelegenheit. Wirklich bitter aber ist, dass die räumliche Enge Marken-Golf sogar dazu zwingt, Aufträge abzulehnen.

Weil das Geschäft gut läuft - Marken-Golf produziert jährlich gut 8.000 Schlägersätze für ambitionierte Golfspieler, der Jahresumsatz liegt bei fast einer Million Euro -, entschied sich Unternehmenschef Klais schon vor drei Jahren für eine Expansion. Eine Million Euro will er dafür in die Hand nehmen. Eine ausreichend große Produktionsstätte und ein Trainingszentrum für Golfspieler, eine so genannte „Driving Range”, sollen entstehen - und sechs neue Arbeitsplätze; zwei davon sollen Lehrstellen sein.

Das Vorhaben steht, doch an der Umsetzung scheitert der erfolgreiche Unternehmer seit drei Jahren. Bislang konnte er noch kein geeignetes Grundstück oder Gebäude finden. 2007, nach einem Jahr erfolgloser Suche, nahm Mike Klais Kontakt mit Harald Schwarzbach von der Wirtschaftsförderung Traunstein auf. Der fragte bei fast der Hälfte der Gemeinden im Landkreis an, ob sie ein geeignetes Grundstück oder Gebäude für das Vorhaben hätten. „Die Reaktion war tatsächlich null”, erinnert sich der Chieminger und schimpft: „Das ist doch Wurstigkeit hoch drei, wenn ich null reagiere auf die
Anfrage eines Unternehmens, das sich ansiedeln will.”

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Sandra Schwaiger 14.07.2009
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