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Rupert „Bertl” Wolfswinkler gibt den Ton an



„Nach einem Richtfest kam ein junges Paar zu mir und fragte mich, ob ich bei ihnen nicht Hochzeitslader machen würde”, erzählt der Laufinger. Er sagte zu, die Hochzeit war im Oktober 1949. „Des is’ wunderbar glaffa, ich hab’ Zither und Gitarre gspuit, Gstanzlgsunga und Leit derbleckt”, denkt Rupert Wolfswinkler zurück. Unzählige Einsätze folgten.

Inzwischen sind es vor allem Goldene Hochzeiten, durch die er führt. „Alleine heuer hatte ich schon zwölf.” Die meisten der Hochzeitsjubilare hat Rupert Wolfswinkler schon vor 50 Jahren durch den schönsten Tag ihres Lebens begleitet.

Der Terminkalender des rüstigen Seniors ist voll. Praktisch jede Woche tritt der Volksmusikant irgendwo mit seiner Zither auf, oft im Duo mit Sohn Rupert. Der 50-Jährige spielt Ziach und ist ebenfalls Hochzeitslader.

Die vielen Auftritte und ein gesunder Lebensstil - „ich bin jeden Vormittag im Wald” - halten Rupert Wolfswinkler jung. Und natürlich trägt auch seine Zither viel zu seiner Rüstigkeit bei: „Bevor ich schlafen gehe, sitze ich oft noch ein, zwei Stunden an meiner Zither.”

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Sandra Schwaiger 27.07.2010
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