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Geflügelte Liebesboten im Trend



Am Hochzeitstag gilt es, den Überblick zu behalten. Wer sitzt wo, wann wird getanzt, wo gibt es Probleme - Monika Auer ist immer parat. Zu Gute kommt ihr dabei, dass auf immer mehr Hochzeiten auf das „Weinstüberl” verzichtet wird. Unschöne Szenen würden dem Brautpaar somit erspart bleiben. „Ich habe schon einmal erlebt, wie ein Freund des Bräutigams mit dem Kopf in sein Essen gefallen ist, weil er so betrunken war.”

Damit es speziell für die Braut einige Überraschungen gibt, hilft die Hochzeitsplanerin der Fantasie der Männer hin und wieder auf die Sprünge. „Schließlich soll es ein unvergesslicher Tag werden.”

Als Zeichen der Liebe und des Friedens kommen deshalb gefiederte Botschafter ins Spiel: Brieftauben. Die Frischvermählten lassen die Tauben nach der Trauung fliegen. „Das ist eine wunderschöne Geste, die immer öfter Teil einer Hochzeit wird.” Durch diese besonderen Liebesboten ist Monika Auer überhaupt erst zur Hochzeitsplanerei gekommen. Seit sieben Jahren besucht sie mit ihren dressierten Tauben Hochzeiten - manchmal sogar mehrere am Tag.

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Judith Schmidhuber 23.02.2010
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