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Plötzliches Aus für EBS-Kraftwerk



Nur drei Tage zuvor hatten die Gegner der geplanten Anlage zum zweiten Angriff geblasen. 1.660 notariell beglaubigte Unterschriften von Trostberger Bürgern legte die Bürgerinitiative „Saubere Energie für Trostberg” am Dienstag vorige Woche im Rathaus vor. Nicht einmal 1.000 hätten es sein müssen, um die Durchführung eines zweiten Bürgerentscheids beantragen zu können.
Bei der Übergabe der Unterschriften waren sich die beiden Seiten einig, dass es nicht noch einmal zu einer Schlammschlacht kommen sollte wie im Vorfeld des ersten Bürgerentscheids am 4. Februar 2007; damals standen sich Befürworter und Gegner unerbittlich gegenüber. „Jetzt kann das vom EBS-Projekt vergiftete Stadtklima und die Spaltung, die der Streit um das umstrittene Projekt in die Bürgerschaft trug, überwunden werden”, sagt nun Stefan Schulz, der Sprecher der Bürgerinitiative.

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Sandra Schwaiger 22.01.2008
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