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Ein Zeichen setzten über 500 Berchtesgadener mit ihrer Teilnahme an einem Schweigetreffen auf dem Schlossplatz.
Foto:Kathrin Thoma-Bregar

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Viele Fragen bleiben


Aufruhr in Berchtesgaden: Während die Staatsanwaltschaft gegen eine Ordensfrau ermittelt, setzen sich Bürger für den Ruf der 74-Jährigen ein.

Berchtesgaden. 46 Jahre lang kümmerte sich Schwester Lambertis um kranke und pflegebedürftige Menschen, erst im Berchtesgadener Krankenhaus, zuletzt in der kommunalen Senioreneinrichtung „Bürgerheim“. Anfang August wurde die beliebte Schwester von ihrem Orden, den Mallersdorfer Schwestern, aus heiterem Himmel aus der Marktgemeinde abgezogen.

Wegen angeblicher Dienstverfehlungen erteilte ihr die Heimaufsicht ein sofortiges Berufsverbot, die Staatsanwaltschaft schaltete sich ein und ermittelt seither. Gegen was genau, ist unklar. Heimleitung und Justiz hüllen sich in Schweigen, Misshandlungsvorwürfe stehen im Raum.

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Kathrin Thoma-Bregar 24.08.2010
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