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Golf bei Kaiserwetter


Franz Beckenbauer hat dem Berchtesgadener Land einen Besuch abgestattet und 50.000 Euro für seine Stiftung mitgenommen.

WENG / AINRING. Der Kaiser kam und das andauernde Schlechtwetter machte eine Pause. So konnte das Benefiz-Golfturnier, der „1. St. Leonhardscup” zugunsten der Franz Beckenbauer Stiftung, wie geplant beim Golfclub Berchtesgadener Land in Weng bei Ainring stattfinden. Bei der anschließenden Pressekonferenz kamen zuerst Hans und Martin Abfalter, die Chefs der St. Leonhardsquelle, zu Wort. Von ihnen stammt die Idee und Umsetzung des Turniers.

Franz Beckenbauer dominierte die Pressekonferenz spritzig und humorvoll und brachte die versammelte Schar der Pressevertreter ein ums andere Mal zum Lachen. Verständlich, spülte das Turnier doch 50.000 Euro in die Kasse seiner Stiftung, die in Not geratenen Menschen hilft. Die Summe kam durch eine Tombola, Spielgebühren und Sponsoring zusammen. Die Franz Beckenbauer Stiftung hat seit 1982 etwa 15 Millionen Euro eingenommen und an Hilfsbedürftige weitergegeben.

Beckenbauer vergaß nicht zu erwähnen, dass er die Wasserhindernisse auf der Bahn „selbstverständlich” getroffen hätte und als Gastgeber natürlich das Turnier nicht gewinnen „durfte“. Gut gelaunt erzählte er von einer Schiffstaufe in Südkorea, die am Wochenende anstünde und 250.000 Euro für die Stiftung einbrächte. Da Schiffstaufen aber nur von Damen vorgenommen werden dürfen, müsse auch seine Frau mitreisen.

Leicht wütend reagierte er auf die Frage nach der akuten Verletzung des FC-Bayern-Spielers Arien Robben, woran laut Beckenbauer allein der Niederländische Fußballverband mit Robbens Gewalteinsatz bei der WM schuld sei. Der Stargast bliebt noch bis zum Galaabend im Veranstaltungssaal des Golfclubs: „Es war schön hier und ich hoffe auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr.“

pk 10.08.2010
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