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Kein hoffnungsloser Fall


Zwei Seiten. Zur Breitbanderschließung im Berchtesgadener Land gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht: Auch die unerversorgten Gegenden können aufgerüstet werden - doch das ist teuer.

Berchtesgadener Land. Gemeinsam haben die Wirtschaftsförerdungsgesellschaft (WFG) Berchtesgadner Land und die Gemeinden des Landkreises eine Machbarkeitsstudie zur Breitbanderschließung in Auftrag gegeben. Die Kosten von 106.000 Euro übernimmt zum größten Teil die bayerische Regierung. Die Ergebnisse stellte die mit der Studie beauftragte Regensburger Forma IK-T vergangene Woche im Freilassinger Techno-Z den Bürgermeistern vor.

Im Überblick schaut das Resultat so aus: Vor allem Anger, Bayerisch Gmain, Bischofswiesen, Freilassing und Marktschellenberg sind sehr gut ans Breitbandnetz angeschlossen. Das gilt auch für das Kerngebiet von Ainring, Laufen, Ramsau, Teisendorf und Bad Reichenhall. Schlechter schaut es in abgelegenen Ortsteilen wie Marzoll oder Ober- und Unterau aus.

Unterversorgt sind vor allem Saaldorf-Surheim, Schneitzlreuth, Schönau am Königssee und Piding.
Allgemein sei die Situation aber nicht so schlimm, wie vielfach dargestellt, ergänzte Thomas Birner, Geschäftsführer der WFG.

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Kathrin Thoma-Bregar 11.05.2010
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