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Erschreckend echt



Deutschlandweit hat Tommy Opatz nur ungefähr zehn Mitbewerber. Trotzdem ist die Konkurrenz untereinander groß: „Im Vergleich zu Hollywood gibt es in deutschen Filmen viel weniger Spezialeffekte”, erklärt er.

Trotzdem ist es ihm gelungen, sich einen Namen zu machen. Gerade arbeitet der 35-Jährige beim Dreh vom Münchner „Tatort” mit. In der Vergangenheit hat er bei so bekannten Produktionen wie „Polizeiruf 110”, „Wilde Kerle” und „Rennschwein Rudi Rüssel” mitgewirkt. Besonders gerne erinnert sich Opatz an den Dreh von Marcus H. Rosenmüllers „Räuber Kneißl”. „Es war wirklich toll mit Rosi zu drehen. Der hatte immer einen Witz auf der Lippe.” Für den Kinostreifen schuf der Maskenbildner den Kopf, den man dem Räuber am Filmende abhackt. „Im Film war er dann aber gar nicht zu sehen. Das wäre doch ein wenig zu gruselig gewesen.”

Sein größter Auftrag war bisher zum Horrorfilm „Bloodrayne”. In dem Streifen, in dem unter anderem der bekannte britische Schauspieler Ben Kingsley mitwirkt, spritzt das Blut nur so. „Da gibt es Monster, Köpfungen und vieles mehr.” Alles, was Tommy Opatz schafft, ist letztlich ein Prototyp.
Ein wenig harmloser geht es jetzt beim Tatort-Dreh zu. Aber mit Schlägereien und Leichen hat es der Maskenbildner auch hier zu tun. Für Tommy Opatz nicht ungewöhnlich. Es ist seine Normalität.

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Sandra Schwaiger 09.03.2010
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